7 Tipps, um sofort dein Google Ranking zu verbessern

Wie kannst du in der Google-Suche ganz oben erscheinen?

Wer sein Google Ranking langfristig verbessern will, sollte viel Geduld haben. Die Kriterien ändern sich laufend und die Konkurrenz schläft nicht und optimiert ebenfalls. Viele SEO-Maßnahmen zeigen ihren Erfolg auch erst nach mehreren Monaten. In diesem Blogartikel möchte ich dir Möglichkeiten zeigen, welche du schon jetzt umsetzen kannst, um dein Google Ranking zu verbessern.

Passe die Seitentitel an

Der Seitentitel ist das, was der Nutzer in der Trefferliste von Google zu sehen bekommt. Er ist blau hervorgehoben und direkt mit der Webseite verlinkt (bzw. violett, wenn du die Webseite bereits einmal besucht hast). Je ansprechender dein Titel ist, desto eher wird der Suchtreffer angeklickt und du hast einen Besucher auf deiner Webseite. 

Den richtigen Seitentitel auswählen

Der Seitentitel ist ein wichtiges Element, um deine SEO-Qualität zu steigern. Ein Suchender muss direkt anhand deines Titels erkennen können, was er auf deiner Webseite finden wird und ob ihn dies einen Mehrwert bietet. 

Auch Suchmaschinen hilft ein gut gewählter Seitentitel. Denn durch die angegebenen Wörter weiß Google, welche Informationen deine Webseite liefert.

Der optimale Seitentitel sollte:

  • jede Seite sollte einen individuellen Titel bekommen
  • max. 55 Zeichen haben
  • leicht verständlich und sinnvoll formuliert sein
  • vermitteln, was den Besucher erwarten wird
  • wenn möglich das Hauptkeyword enthalten
  • animieren, deine Webseite zu besuchen 

Der optimale Seitentitel sollte nicht:

  • zu viele Wiederholungen vom Hauptkeyword enthalten
  • einfach Keywords aneinanderreihen
  • Inhalte vermitteln, die die Zielseite gar nicht vermittelt
  • unnötige Trennzeichen und Kürzel (usw., etc., ff.) beinhalten
  • Sonderzeichen verwenden, nur wenn nötig  (» √ ↑).

Platzierung der Keywords im Title

Der Seitentitel alleine wird dein Google Ranking nur wenig verbessern. Für Google ist es in erster Linie wichtig, dass dein Seitentitel mit deinem Seiteninhalt übereinstimmt. Viel wichtiger ist der Seitentitel für die Nutzer. Gesuchte Keywords werden bei der Suche hervorgehoben und beeinflussen dadurch die Klickrate auf deiner Webseite. Nutzer nehmen Keywörter besser wahr, je weiter sie vorne stehen. Der passive Effekt dabei: Je höher die Klickrate, desto relevanter wird dein Inhalt von Google eingestuft und desto weiter vorne und höher wirst du in den Suchergebnissen angezeigt. 

Erstelle individuelle Seitenbeschreibungen

Eine weitere Basis für deine Suchmaschinenoptimierung ist es eine passende Beschreibung für deine Seiten anzulegen. Die Seitenbeschreibung erscheint in den Suchergebnissen direkt unter dem Seitentitel. 

Ein gutes Snippet ist insgesamt das Erste, was Suchende über die Suchmaschinen sehen. Es sollte auf Anhieb klar sein, dass die gesuchte Information gefunden wurde. Das Snippet sollte daher gut gepflegt sein.

Seitenbeschreibung pflegen

Die Seitenbeschreibung ist im Quellcode als Meta-Eigenschaft der jeweiligen URL hinterlegt, jedoch auf der eigentlichen Seite nicht sichtbar. Viele CMS-Systeme wie WordPress, Joomla, Contao bieten oftmals ein Feld im BackEnd an, in welchem die Seitenbeschreibung hinterlegt werden kann. 

Anforderungen

Deine Seitenbeschreibung darf eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Richtwert sind hierbei 360 Zeichen. Zu lange Beschreibungen werden abgeschnitten. 

Dein Hauptkeyword sollte auch in der Seitenbeschreibung auftauchen. Auch hier gilt wieder, wenn nach diesem Keyword gesucht wird, wird dieses in den Ergebnissen gefettet dargestellt. 

Auch wenn es sich anbietet: Versuche die doppelte Verwendung von Snippets zu vermeiden. Gestalte diese immer passend zu deinem Seiteninhalt.

Verwende sprechende Links

Der Begriff URL ist eine Abkürzung für Uniform Resource Locator und steht für die Adresse einer Webseite. 

www.channi.at

Wird eine solche URL klickbar innerhalb einer Webseite eingefügt, spricht man von einem Link. 

SEO beginnt bereits bei der URL

Davon abgesehen, dass sich eine sprechende URL viel besser merken lässt, kannst du damit dein Google Ranking verbessern. Denn sprechende Links geben Usern und Suchmaschinen einen hinweis auf den Inhalt der jeweiligen Seite.    

Sprechender Link: https://www.channi.at/den-passenden-domainnamen-finden/

Negativ Beispiele: 

http://www.einedomain.at/index.php?id=8/ab=domainfinden

http://www.einedomain.at/verzeichnis/index.php?id=8/iKlM=#tipps

Sprechende Links beeinflussen die Klickrate!

In den Suchergebnissen wird die URL zwischen Titel und der Beschreibung angezeigt. Stimmt ein Begriff aus der Suche mit der URL überein, wird dieser auch hier wieder fett hervorgehoben. Was sich wiederum positiv auf die Klickrate auswirkt. Da Gesuchtes mit Gefundenen übereinstimmt.

Links so kurz wie möglich halten!

Versuche deine Links so kurz wie möglich zu gestalten. Das wird nicht nur deine Leser freuen, sondern auch die Suchmaschinen. Denn diese wissen bei zu langen Links nicht, welche Wörter die Keywords sind und dein Thema am besten beschreiben. Dadurch könntest du im Ranking eventuell einbüßen. Außerdem verursachen zu lange Links in einem Fließtext Unterbrechungen im Lesefluss.

www.channi.at/wie-du-jetzt-deinen-passenden-domainnamen-findest

www.channi.at/passenden-domainnamen-finden

Tipps zur Erstellung sprechender Links

  • Nur Kleinbuchstaben und Zahlen verwenden – Großbuchstaben, Leerzeichen oder Sonderzeichen sollten vermieden werden. 
  • mehrere Keywords mit Bindestrich statt eines Unterstrichs auszeichnen. Mit Unterstrich verbundene Wörter werden als ein einziges Wort gewertet.
  • Begriffe, Buchstaben und Zahlen, die auf den Seiteninhalt hinweisen sind ideal für sprechende Links.
  • Wichtige Keywords sollten in der URL integriert werden, 
  • Füllwörter wie „und“, „aber“ oder „der“ vermeiden.

Bildbezeichnungen

Die Benennung deiner Bilder wirkt sich ebenfalls positiv auf dein Google Ranking aus. Bilder sind für Google die Bestätigung, dass der jeweilige Inhalt mit der Seite übereinstimmen. 

Wenn auf der Startseite eines Tischlers die Werkstatt gezeigt und vorgestellt wird und das Bild den Namen “dcim-06372.jpg” trägt, passen Seiteninhalt und Name nicht zusammen. Folglich wird das Bild in der Suche auch nicht unter dem Keyword “Tischler Werkstatt Duisburg” kein gutes Ranking abgeben. Daher ist es wichtig, dass deine Bilder möglichst mit den Hauptkeyword deiner jeweiligen Seiten versehen wird. 

Hinweis: Bei der Benennung deiner Bilder solltest du auf Umlaut verzichten (ä,ö,ü,ß). Einzelne Wörter solltest du mit einem Bindestrich und nicht mit einem Unterstrich trennen.

Falls du mehrere ähnliche Bilder auf einer Seite verwendest, solltest du auch diese mit passenden Keywords versehen. Hilfreich dafür können dafür Keyword-Tools sein, die dir ähnliche Keywords heraussuchen. Du kannst auch mit Einzahl und Mehrzahl in deinen Wörtern arbeiten. Du solltest deine Bilder jedoch nicht alle gleich benennen, um Indexierungsprobleme zu vermeiden

Beispiel zur Benennung für 4 Bilder der Tischlerwerkstatt in Duisburg

  • Bild 1: tischlerwerkstatt-duisburg.jpg
  • Bild 2: holzwerkstatt-duisburg.jpg
  • Bild 3: duisburg-holzwerkstatt.jpg
  • Bild 4: werkstatt-tischler-duisburg.jpg

Title-tag: Erweiterte Bildinformation für Nutzer und Robots.txt hinterlegen

Neben dem Bildnamen hat auch das Title-Tag im Bilder-SEO Bedeutung. Über das Tag lassen sich zusätzliche Informationen zum Bild- und Seiteninhalt mitgeben. Der HTML-Code sieht dann so aus:

<img src=“Dateiordner/tischlerwekstatt-duisburg.jpg“ title=“Tischlerei Duisburg“/>

Das Title-Tag sollte immer vorhanden sein. 

Alt-tag: der Notfall Tag für Pagereader und Ladeprobleme

Denk bei der Bildbenennung immer daran ein alt-tag zu vergeben. Das alt-Tag kommt dann zum Einsatz, wenn ein Bild im Browser nicht angezeigt werden kann. Für die Benennung des Tags kannst du den Namen des Bildes oder eine kurze Beschreibung des Bildinhaltes verwenden. Bei der Beschreibung des alt-Tags kannst du wieder die normale Schreibweise verwenden, da von dieser Bezeichnung keine Verlinkung oder Grafikadressen abgehen. Der HTML Code könnte wie folgt aussehen: 

<img src=“Dateiordner/tischlerwekstatt-duisburg.jpg“ title=“Tischlerei Duisburg“ alt=“Tischlerei Duisburg Werkstatt“/>

Achte auf eine korrekte H-tag Struktur

H-tags sind die jeweiligen Überschriften auf deiner Webseite. Diese können in 6 Ebenen H1-H6 genutzt werden. H1 stellt dabei die Hauptüberschrift dar. Sie wird auf jeder (Unter-)seite in der Regel nur 1x vergeben.  Absteigend bis zur H6 kann somit eine hierarische Struktur gebildet werden.  Auf eine H1 können beliebig viele H2 folgen. Und auf jede H2 wieder beliebig viele H3. eine H3 sollte nicht auf eine H1 folgen. 

Beispiel:

<h1>Suchmaschinenoptimierung</h1>

  <h2>Onpage-Optimierung</h2>

    <h3>URL-Optimierung</h3>

  <h2>Offpage-Optimierung</h2>

    <h3>Backlink-Optimierung</h3>

Die Überschriften unterteilen das übergeordnete Themengebiet in Teilbereiche.

Optimierung von Überschriften

Auch wenn es verlockend ist, die Überschriften nur nach Keywords auszurichten, solltest du daran denken, dass der Benutzer im Vordergrund steht. Die H-Überschriften sollten dabei helfen deinen Texten Struktur zu geben. Meistens werden Texte im Internet nur überflogen, daher sollten lange Fließtexte vermieden werden. Die Headlines sollten den Inhalt des nachfolgenden Absatzes möglichst kurz wiedergeben. 

Grundsätzlich benutzt Google den gesetzten Title für die Ausgabe der Suchmaschine. Es kann aber auch vorkommen, dass eine H1 oder eine H2 als relevanter für die Suchanfrage eingestuft wird und diese für die Aufgabe herangezogen wird. In diesem Fall wird die Überschrift auch im Snippet angezeigt. Daher ist es wichtig Überschriften richtig zu gestalten und zu optimieren. Folgende Tipps kannst du dabei berücksichtigen:

  • wenn möglich nur eine H1 pro Seite.
  • Hauptkeyword an erster Stelle oder zumindest am Beginn der H1.
  • kurze Beschreibung des Seiteninhalts in der H1.
  • weitere Keywords in den H2 platzieren.
  • nicht zu wenig Text pro H2. Ebenso sollte zu viel unstrukturierter Text vermieden werden.
  • wenn thematisch passend H2 Content durch H3 unterteilen.
  • W-Fragen: die Formulierung der Überschriften als W-Fragen kann helfen, bei entsprechenden Suchanfragen zu ranken.
  • nicht mehr als 5 Wörter pro Headline.
  • Keyword aneinanderreihen vermeiden.

Schlusswort

SEO kann zeitaufwändig sein. Wenn dir das Thema am Herzen liegt, musst du nicht zwingend gleich alles auf einmal umsetzen. Versuche dir z.B am Wochenende ein bisschen Zeit einzurichten und dich nur dem Thema SEO zu widmen, um dein Google Ranking zu verbessern. Vergiss aber neben all der Theorie nicht auch die Umsetzung. Diese Tipps sind extra ausgesucht worden, da sie schnell und einfach umzusetzen sind und schon viel ausmachen können. Viel Spaß beim optimieren.

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