Mama Online Business Update – mein Zwischenstand mit Baby Nr. 2

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h 3 Inhalt

1. Einleitung

Vor einem halben Jahr habe ich mir ein großes Ziel gesetzt: Im Sommer wollte ich 3.000 € monatlich passiv verdienen.

Damals habe ich in meinem ersten Artikel über mein Mama Online Business schon ausführlich darüber geschrieben, warum mir dieses Ziel so wichtig war: Sicherheit für meine Familie, mehr Unabhängigkeit und ein Business, das auch dann funktioniert, wenn ich mal weniger arbeiten kann.

Inzwischen hat sich einiges verändert: Baby Nr. 2 ist da und mit ihm eine ganz neue Lebenssituation. Zeit also für ein ehrliches Update.

Habe ich mein Ziel erreicht? Und was hat sich in meiner Strategie seitdem getan?

2. Mein Ziel: 3.000 € passiv im Monat

Als ich mir das Ziel gesetzt habe, war mir schnell klar: 3.000 € monatlich ist für mich die magische Grenze.

Warum genau diese Zahl?

Weil sie mir die Sicherheit gibt, meine Fixkosten zu decken, finanziell unabhängig zu bleiben und mein Business so zu gestalten, dass es auch mit Kindern gut vereinbar ist.

Wichtig war mir dabei vor allem das Wort „passiv“. Früher habe ich mein Geld fast ausschließlich mit Dienstleistungen verdient. Wenn ich krank war oder eine Pause brauchte, kamen auch keine Einnahmen rein. Genau dieses Modell wollte ich hinter mir lassen. Stattdessen setze ich jetzt auf Produkte, Templates, Affiliate-Einnahmen und Blogs, die im Hintergrund weiterlaufen, auch wenn ich selbst mal ausfalle.

Damals dachte ich: Das ist die perfekte Summe, um Familie und Business entspannt zu vereinen. Genug, um Ruhe und Stabilität zu haben, aber gleichzeitig realistisch genug, um dieses Ziel Schritt für Schritt erreichen zu können.

3. Habe ich mein Ziel erreicht?

Die ehrliche Antwort lautet: Nein, die 3.000 € „passiv“ habe ich bisher noch nicht erreicht.

Ein wichtiger Grund dafür war meine Schwangerschaft, die ab Ende Mai nicht mehr so verlaufen ist wie geplant. Ich habe einige Zeit im Krankenhaus verbracht und dadurch nur sehr eingeschränkt arbeiten können. Gerade die Sommermonate waren deshalb für mich keine Phase des Aufbaus, sondern eher des Durchhaltens.

Aber es gibt auch eine positive Seite: Meine Einnahmen sind nicht komplett weggebrochen.

Dank der aufgebauten Strukturen konnte ich zumindest meine laufenden Ausgaben passiv decken und genau das ist ein riesiger Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr.

Dabei muss ich ehrlich zugeben: Ich war mit meinem Ziel auch ein bisschen streng mit mir selbst. Gerade nach dem starken Q4 2024, in dem meine Affiliate-Einnahmen so richtig angezogen haben, wirkte die 3.000-€-Marke plötzlich greifbarer, als sie in den Sommermonaten tatsächlich war. Dass ausgerechnet in dieser Phase weniger Verkäufe stattfinden und ich selbst kaum arbeiten konnte, habe ich in meiner ursprünglichen Planung unterschätzt.

Im direkten Vergleich zeigt sich der Fortschritt trotzdem deutlich:

  • Sommer 2024: kaum nennenswerte passive Einnahmen, völlige Abhängigkeit von meiner aktiven Arbeit.
  • Sommer 2025: Ausgaben gedeckt durch Templates, Affiliate-Einnahmen und erste Canva Creator Umsätze – auch ohne, dass ich viel tun konnte.

Für mich ist das ein klarer Beweis, dass mein Weg funktioniert, auch wenn das Ziel von 3.000 € passiv noch aussteht.

4. Wo stehe ich heute? (Einnahmen-Säulen)

Auch wenn die 3.000 € noch nicht erreicht sind, haben sich meine verschiedenen Einnahmequellen in den letzten Monaten stabil entwickelt. Besonders deutlich wird das, wenn ich mir die einzelnen Säulen anschaue:

  • Canva Creator
    Hier sehe ich ein stetiges Wachstum. Aktuell liege ich bei etwa 150 € pro Monat. Nicht riesig, aber ein klarer Grundpfeiler, der Monat für Monat zuverlässiger wird.
  • Etsy Shop (ThriveCart-Templates)
    Meine Templates verkaufen sich schwankend, aber mit klaren Peaks in den launchstarken Monaten. Im Schnitt komme ich auf etwa 300 € pro Monat, wobei ich besonders im Q4 mehr einplane.
  • Affiliate Marketing
    ThriveCart, Divi und Ablefy sind nach wie vor die stärksten Programme. Mit einem 12-Monats-Schnitt von rund 1.000 € pro Monat ist das meine aktuell wichtigste und zuverlässigste Säule. Besonders im Q4 schnellen die Einnahmen nach oben. Das habe ich mir als festen Fixpunkt eingeplant.

Cashflow-Blick: Meine Ausgaben sind über den Sommer hinweg weitgehend durch die passiven Einnahmen gedeckt gewesen. Gewinnsprünge nach oben gibt es vor allem dann, wenn Etsy und Affiliate gleichzeitig gut laufen. Eine Sicherheit, die ich noch vor einem Jahr nicht hatte.

5. Habe ich alles so umgesetzt wie geplant?

Als ich im ersten Artikel meine Strategie beschrieben habe, war der Plan sehr klar: regelmäßige Blogartikel, Pinterest als Traffic-Booster, eine stabile Funnel-Struktur und Freebies als Einstiege. Zusätzlich wollte ich meine Templates breiter platzieren und mittelfristig auch weitere Märkte erschließen.

Ein Teil davon hat auch gut funktioniert:

  • Ich habe neue Blogartikel erstellt, vor allem für den Blog hier, und so die SEO-Basis weiter ausgebaut.
  • Pinterest läuft inzwischen strukturierter: Ich plane Pins vor und merke, dass hier langsam Reichweite entsteht. Aber das gilt vor allem für Template Pins, die oft auf externe Websites verlinken wie Etsy oder Canva.
  • Die geplanten Sales-Aktionen (z. B. Etsy-Sales oder Black-Friday-Vorbereitungen) habe ich umgesetzt und konnte darüber zuverlässig Verkäufe erzielen.
  • Auch meine Freebies wie das Sparboard für Coaches oder den Website Workout Plan sind online und liefern kontinuierlich neue Leads.

Aber natürlich bin ich nicht in allen Bereichen so vorangekommen, wie ich es mir vorgenommen hatte:

  • Meine Funnels habe ich bisher nur in Ansätzen ausgebaut – vieles läuft zwar technisch, aber nicht so strategisch, wie ich es geplant hatte.
  • Mit meinen ThriveCart-Templates wollte ich ursprünglich auch auf Creative Market starten, wurde dort jedoch abgelehnt. Das war im ersten Moment enttäuschend, hat mir aber gezeigt, dass nicht jeder Marktplatz automatisch passt. Dafür läuft Etsy deutlich stabiler.
  • Auch bei den Divi-Templates bin ich nicht so schnell vorangekommen wie geplant. Der Grund: Ich warte bewusst auf das große Divi-5-Update, um dann – sobald wieder mehr Luft da ist – mit einem Redesign zu starten und gleichzeitig den englischen Markt anzugehen.

Richtig positiv überrascht hat mich dagegen, wie stark meine Affiliate-Einnahmen im April waren. Sie haben mir noch deutlicher gezeigt, dass SEO + saisonale Sales für mich ein echter Umsatzhebel sind.

Unterm Strich: Ich habe nicht alles wie geplant umgesetzt, aber ich habe die wichtigsten Bausteine stabil aufgebaut. Und vor allem habe ich gemerkt: Mein Business trägt inzwischen auch dann, wenn nicht alles perfekt läuft.

6. Meine Strategieänderung

Im Januar wollte ich meinen Hobbyblog eigentlich noch gar nicht weiter ausbauen. Aber ganz ehrlich: Wenn mir die B2B-Themen manchmal einfach zu trocken werden, schreibe ich dort viel lieber. Außerdem ist es total spannend, auch mal für eine B2C-Zielgruppe zu schreiben.

Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass sogar mein Mann Lust bekommen hat, selbst einen Blog zu starten – nachdem ich ihm erzählt habe, dass mein „Just-for-Fun-Blog“ schon die ersten Einnahmen erzielt hat (okay, es waren nur knappe 8 €, aber trotzdem ein kleiner Meilenstein 😅).

Inzwischen haben wir also zwei weitere Blogs, an denen wir gemeinsam arbeiten und die wir monetarisieren wollen:

  • ein Interior-Blog auf Deutsch mit Fokus auf Ordnung, Interior-Ideen und hübsche DIYs für Zuhause,
  • und ein Food-Blog auf Englisch, der Rezepte aus unserer Küche teilt.

Zwei komplett unterschiedliche Richtungen, mit jeweils ganz eigenen Monetarisierungsmöglichkeiten – und genau das macht es für mich gerade so spannend.

Diese beiden Projekte sind für mich nicht nur Business, sondern auch Ausdruck von Kreativität und Alltagsfreude. Ich kann darüber schreiben, was mir im Alltag begegnet, was ich gerne mache und gleichzeitig sind die Themen langfristig skalierbar und haben großes Potenzial über Pinterest und SEO.

Mein Motto für das kommende Jahr lautet deshalb:

👉 Self Care & Slow Business

Dieses Jahr will ich viel mehr auf mich selbst achten. Das habe ich beim ersten Kind im Babyjahr viel zu wenig getan. Jetzt steht für mich im Vordergrund: Das, was machbar ist. Wohlfühlen. Self Care. Family Time. Und genau das lässt sich mit den Blogs perfekt verknüpfen. Denn sie geben mir die Freiheit, in meinem Tempo zu arbeiten und gleichzeitig etwas aufzubauen, das wächst.

Natürlich habe ich mit den Blogs auch einige langfristige Pläne, dazu werde ich in den nächsten Wochen noch mehr teilen. Und eigentlich würde ich meine Journey auch gerne auf Instagram dokumentieren, weil es mir Spaß macht, dort Einblicke zu geben. Aber aktuell hat Instagram für mich keine Priorität: Es frisst zu viel Zeit für zu wenig Umsatz. Deshalb bleibt es erstmal im Hintergrund, auch wenn die Lust da wäre.

7. Neue Ziele & Ausblick

Mein neues Ziel ist klar: Bis Oktober 2026 möchte ich ein Vollzeit-Gehalt mit meinen Blogs verdienen.

Der Startschuss dafür fällt am 1. September 2025.

Warum gerade dieser Zeitpunkt? Weil dann das Elterngeld wegfällt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss ich entscheiden: Trägt mein Business uns als Familie oder müsste ich wieder in eine Anstellung zurück oder wieder auf Dienstleistung umstellen? Ich möchte mir und meinem Modell deshalb ein Jahr lang die Chance geben, es ernsthaft auszuprobieren. Mit Fokus, mit Struktur und mit realistischen Zielen.

Dazu kommt noch etwas sehr Persönliches: Eigentlich wollte ich schon 2020 mit dem Bloggen beginnen. Doch damals habe ich mich nicht getraut. Ich dachte, ich schreibe zu schlecht, meine Rechtschreibung sei miserabel und hinter jeder Ecke sah ich nur Stolpersteine. Ich hatte Angst, nicht genug Ahnung zu haben.

Heute denke ich anders. Jetzt will ich meinem Traum endlich eine ehrliche Chance geben – und zwar, indem ich einfach das schreibe, was mir Spaß macht.

Dieses Mal geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch um Haltung: Slow Business, Freude an den Themen und gleichzeitig der Aufbau einer stabilen Einkommensquelle.

8. Was ich bisher gelernt habe

Die letzten Monate haben mir viele Lektionen beigebracht, nicht nur im Business, sondern auch persönlich.

  • Systeme tragen durch Krisenzeiten

    Meine Schwangerschaft hat mir gezeigt, wie wichtig funktionierende Strukturen sind. Auch wenn ich selbst kaum arbeiten konnte, liefen bestimmte Dinge im Hintergrund weiter und haben dafür gesorgt, dass zumindest die Basis gesichert war.

  • Passive Einnahmen sind kein „sofort reich“-Modell

    Sie entstehen nicht über Nacht, sondern wachsen Schritt für Schritt. Das kann manchmal frustrierend sein, aber genau dieser langsame Aufbau macht sie nachhaltig und stabil.

  • Mehrere Säulen geben Sicherheit

    Canva, Templates, Affiliate und die Blogs, keine dieser Einnahmequellen trägt allein das ganze Business. Aber zusammen ergeben sie ein stabiles Fundament, das auch schwächere Monate abfedert.

  • Flexibilität ist entscheidend

    Strategien dürfen sich ändern. Was auf dem Papier perfekt klingt, passt im echten Leben manchmal nicht, gerade mit Kindern. Ich habe gelernt, meine Pläne anzupassen, ohne das große Ziel aus den Augen zu verlieren.

9. Fazit & Motivation für andere Mamas

Mein Weg war bisher alles andere als perfekt, aber er ist realistisch. Ich habe nicht alle Ziele erreicht, manche Pläne sind ins Stocken geraten und einiges hat sich ganz anders entwickelt, als ich es mir vorgestellt hatte. Und trotzdem bin ich heute einen großen Schritt weiter als noch vor einem Jahr.

Das Wichtigste, was ich gelernt habe: Auch mit zwei Kindern lässt sich ein Online Business aufbauen, wenn man seine Prioritäten kennt und die Erwartungen an sich selbst anpasst. Es geht nicht darum, alles gleichzeitig zu schaffen, sondern das umzusetzen, was möglich ist – Schritt für Schritt.

In der Online-Welt, besonders auf Instagram, scheint es oft so, als würde jeder problemlos 10.000 € im Monat verdienen. Ja, das schaffen sicher viele – auch einige Mamas mit kleinen Kindern. Aber mein Alltag sieht anders aus: Ich habe aktuell keine Betreuungssituation und liebe es, möglichst viel Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Genau deshalb darf mein Business auch in einem langsameren Tempo wachsen.

Und das ist vielleicht die wichtigste Botschaft: Jede Mama und jedes Umfeld ist anders.

Ich bin überzeugt, dass es für jede von uns ein perfektes Business-Modell gibt, das zu ihrem Leben passt. Manche wachsen schneller, andere brauchen länger und beides ist völlig okay.

Auch kleine Schritte zählen.

Und manchmal sind Systeme, die dich langfristig tragen, wertvoller als jede kurzfristige Hauruck-Aktion.

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