Marketing | Webdesign

9 Punkte – Wie deine Webseite ein Erfolg wird!

1. November 2020

Du hast schon eine Webseite, aber du weißt nicht, was sie dir (ein)bringt und der Erfolg bleibt leider auch aus? Oder du hast noch keine Webseite und weißt nicht auf was du beim Erstellen achten solltest?

Eine Webseite sollte früher oder später in deinem Business eine Rolle spielen. Den dies ist der zentrale Knotenpunkt für deine Onlinekommunikation. Hier laufen alle Fäden deiner Kanäle zusammen und Leute erfragen deine Dienstleistung oder kaufen deine Produkte. Damit eine Webseite Kunden generiert und dir hilft Ziele umzusetzen, gibt es einige Punkte, die du beachten solltest. 

Wie wichtig die einzelnen Punkte gewichtet werden sollten, ist schwierig zu sagen. Darüber kann man streiten. Auf jeden Fall solltest du allen Punkten Beachtung schenken, damit deine Webseite ein Erfolg wird!

1. Strategie

Wer sollte deine Webseite besuchen? Und warum sollte dies jemand tun wollen? Überlege dir eine Online Strategie. Falls du noch keine hast, lies doch meinen Blogbeitrag „Deine Onlinestrategie erstellen – in 5 Schritten zum Konzept“. Sollen deine Besucher einen Termin bei dir vereinbaren? Sollten sie direkt Produkte auf deiner Webseite erwerben können? Dann sollten dementsprechend auch die Funktionen und Informationen auf deiner Webseite vorhanden sein. Der Inhalt und die Struktur deiner Webseite kann danach ausgelegt werden. Du bist ein Friseur und du bietest eine Online-Terminvergabe an? Dann solltest du Preise auf deiner Webseite anzeigen. Zusätzlich kannst du auf deiner Webseite Tipps zu Pflegeprodukten geben. Dies erweckt Vertrauen und deine Besucher sind eher dazu geneigt, Kunde zu werden und einen Termin zu vereinbaren. 

Du verkaufst Seife die mit einen ganz speziellen Herstellungsverfahren?  Dann zeig dieses Verfahren auf. Mit einer Onlinestrategie wirst du dich auf deiner Webseite leichter tun Kunden zu gewinnen.

2. Verständliche Inhalte

Der Inhalt und die Informationen auf deiner Webseite sollten in einer klaren Sprache und in verständlicher Form formuliert und präsentiert werden. Du bist super versiert in der Programmierung und du bietest Software-Lösungen an? Dann denke daran, dass deine Kunden vielleicht technisch nicht so begabt sind und versuche deine Leistungen so zu beschreiben, dass dein Käufer auch versteht, was du anbietest. 

Ebenfalls solltest du darauf achten wer deine Zielgruppe ist. Sind das junge lockere, Startups oder Einzelunternehmer, kannst du in deine Inhalte bestimmt mit Humor versehen. Ein “du” nimmst dir hier sicherlich niemand übel. Ist deine Zielgruppe eher die Versicherungsbranche, dann ist eventuell eher eine klare Sprache und ein förmliches “ Sie” angebracht. 

3. Gestaltung ist an deine Zielgruppe angepasst

Farben erwecken in uns Emotionen und Assoziationen. Schade ist nur, wenn wir unsere Zielgruppe damit nicht erreichen. Du hast ein Produkt, welches du an junge Männer zwischen 16-30 Jahren verkaufen willst und bewirbst dies mit einem Roséton. Die Wahrscheinlichkeit, dass du deine Zielgruppe damit erreichst, ist gering. Oder du versuchst mit hellblauen Tönen Werbung für ein Altersheim zu machen? Auch nicht die beste Idee. Ältere Menschen nehmen oftmals blasse Farben nur noch schlecht wahr. Daher solltest du hier eher auf kräftige Farben zurückgreifen. 

Ebenfalls darf hier auch die Schriftgröße ein bisschen größer gewählt werden. (Aber bitte nicht zu viel, das könnte dir übel genommen werden 😉 )

Überlege dir also gut, wie du deiner Zielgruppe nicht auf die Füße trittst. Vielleicht gibt es jemanden in deinen Bekanntenkreis, der deiner Zielgruppe entspricht und dir ein Feedback geben kann. 

4. Bedienbarkeit und Menüführung.

Dein Webseitenbesucher sollte zu jeder Zeit nachvollziehen können, wo er sich auf deiner Seite gerade befindet. Versuche daher dein Menü nicht zu sehr zu verschachteln. Du brauchst eine dritte Menüebene? Vielleicht ist ein Megamenu besser für deine Seite. Du kannst auch mit Hilfe von Breadcrumbs deinen Besuchern jeder Zeit zeigen, wo sie sind. 

Deine Webseite sollte leicht bedienbar sein, sowohl auf dem Smartphone als auch am Tablet oder an einem Laptop. Dementsprechend Checke deine Webseite auch auf deinen Smartphone. Ist deine Webseite für Smartphones angepasst, findet man trotz kleineren Bildschirm noch alles?

Wodurch wir auch schon beim nächsten Punkt wären: Wenn dein Besucher nicht auf anhieb findet, was er sucht, dann ist er schnell wieder weg. Achte also, dass deine Seite übersichtlich und gut strukturiert ist. 

5. schnelle Ladezeit

Eine gute Webseite wird schnell geladen. Wer regelmäßig mit seinem Smartphone über das mobile Internet surft, wird es kennen. Eine Webseite, die zu lange lädt, wird schon wieder verlassen, bevor sie überhaupt aufgerufen ist. Du hast also nicht einmal die Chance dein Produkt, Dienstleistung oder Problemlösung vorzustellen, egal wie gut diese auch sind. Wie schnell deine Webseite geladen wird kannst du auf Pingdom prüfen.

Du kannst auch Google Pagespeed Insights nutzen. Hier wird dir eine Liste erstellt mit Punkten, die theoretisch verbessert werden können. Diese Punkte sind aber für CMS Systeme teilweise so ein großer Aufwand, dass es in keiner Relation zum Aufwand steht. Gute Anhaltspunkte findest du hier aber trotzdem.

Denn ob deine Seite jetzt 1.8 Sekunden oder 1.2 Sekunden braucht zum Laden, wird niemanden dazu bringen deine Seite zu verlassen. 

6. ästhetisch Ansprechend und Wiedererkennnungswert.

Eine gute Website sollte ein modernes Auftreten haben. Sie sollte ästhetisch ansprechend sein. Sie sollte gut aufgebaut sein, klar strukturiert und grundlegende gestalterische Mittel berücksichtigen. Aber eine wirklich gute Webseite hat einen Wiedererkennungswert. Gerne auch Wow-Effekt genannt. Wenn ich eine Webseite betrete und Sie ist gestalterisch so gut gemacht, dass ich auch nach dem Verlassen, diese Seite deinem Unternehmen immer wieder zuordnen kann, dann hat dein Designer oder auch du alles richtig gemacht.

“Inhalte werden schnell vergessen. Doch der emotionelle Eindruck guten Designs bleibt stabil.”

-Wolfgang Beinert

Durch einen modernen Webauftritt, strahlst du ebenfalls ein Gefühl der Seriosität aus. Seriöswirkende Webauftritten schenkt man automatisch mehr Vertrauen, als Auftritte, die auf uns unseriös wirken. Ein gutes Design sollte auch Bedienbarkeit und Menüführung (Punkt 4) mit beachten, sodass Besucher sich schnell zurecht finden und deine Kontaktdaten schnell auffinden.

7. Auf Google findbar 

Die schönste Webseite wird dir aber (meist) nichts bringen, wenn sie nicht zu finden ist. Wenn du über deine Webseite Kunden generieren oder mehr Produkte verkaufen willst, musst du 2 Sachen berücksichtigen: SEO und Marketing. SEO sorgt dafür, dass du in der generischen Suche von Suchmaschinen möglichst weit vorne und oben zu finden bist. SEO ist ein wirklich großes Thema, welches schon viele Bücher gefüllt hat und wirklich umfassend ist. Daher möchte ich hier nicht näher darauf eingehen, da dies hier die Kapazität sprengen würde. Wenn du keine Marketing Kanäle hast, solltest du dich mit dem Thema SEO unbedingt beschäftigen. Am besten ist aber eine Kombination aus beiden.

8. Marketing betreiben

Ohne Marketing wirst du wahrscheinlich wenige Besucher auf deine Webseite bekommen. Wenige Besucher heißt auch, dass du im Google Ranking weiter hinten platziert wirst, da deine Inhalte anscheinend nicht so interessant sind für Internetsurfer wie andere. Aus diesen Grund und natürlich auch, weil du Kunden gewinnen willst, solltest du dir Marketing Kanäle zurecht legen und planen. 

Dafür musst du am Anfang auch nicht direkt ein Haufen Geld in die Hand nehmen. Du kannst über Social Media auf deine Webseite aufmerksam machen und für deine Produkte werben. Oder du verteilst Broschüren und Visitenkarten über den Offlineweg. Wenn dir das zu zeitaufwändig ist, dann kannst du auch eine Google Ads oder Facebook Ads Kampagne planen. Dafür wirst du aber ein bisschen Geld investieren müssen. Aber auch so bekommst du Besucher auf deine Webseite.

9. Ziele kontrollieren und Marketing anpassen

Wenn du eine Onlinestrategie ausgearbeitet hast, kannst du deine Ziele mit Hilfe von Analyse Tools (wie Google Analytics) ganz einfach verfolgen. Durch diese Tools kannst du Besucherzahlen einsehen, von wo deine Besucher kommen und mit welchen Geräten sie deine Webseite besuchen und vieles mehr. Durch solche Analysetools hast du die Möglichkeit an deine Webseite zu arbeiten und diese ständig zu verbessern. Und folglich auch mehr Kunden gewinnen.

Ich kann dir nur ans Herz legen, Analysetools einzurichten! Schaue dir regelmäßig deine Ziele und Daten an und passe deine Onlinestrategie gegebenenfalls an.

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